Gästebuch

Auf Vorschlag von Peter J. habe ich jetzt so eine Art Gästebuch eingerichtet. Nun könnt ihr hier gerne eure allgemeinen Kommentare verfassen.
Unter den einzelnen Beiträgen ist es ja doch etwas unübersichtlich, und hier haben wir das dann an einer Stelle.

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3 Kommentare:

Webweib hat gesagt…

Ich mache hier mal den Anfang - freue mich sehr, dass doch schon viel Material zusammen gekommen ist. Der Ossi schmeißt eben nichts weg...

Grüße an alle von Inge

Anonym hat gesagt…

Hallo zusammen, meine Erwartungen sind jetzt schon übertroffen. Vielen Dank an Inge und alle, die "Material" und Beiträge beigesteuert haben!
Bin ja gespannt, was noch alles so eintrudelt...
LG Peter J. alias Jacker 😉

PETER J. hat gesagt…


Ich habe mal zu unserem Bühnenstück recherchiert. Viel Spaß euer Laternenmännchen 😉

Roberts große Reise ist ein DDR-Märchenspiel von Dieter Horn, das 1975 im Zentralhaus für Kulturarbeit in Leipzig veröffentlicht wurde. Es ist als „Märchen in 6 Bildern“ konzipiert und wurde häufig von Pionier- und Laientheatern auch vorher (in der 60er Jahren) schon oft inszeniert.

Die Struktur und die Rollen von Mond und Laternenmännchen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Inhalt der 6 Bilder

Das Stück folgt einer klassischen Reise-Struktur, in der der Protagonist Robert verschiedene Stationen durchläuft:

Bild 1: Der Aufbruch. Robert verlässt sein gewohntes Umfeld (oft ein Kinderzimmer oder ein kleiner Ort), um in die Welt hinauszuwandern.

Bild 2–5: Die Stationen der Reise. Robert begegnet auf seinem Weg verschiedenen phantastischen Wesen und meistern Herausforderungen. In diesen Bildern trifft er unter anderem auf den Mond und das Laternenmännchen, die als Wegweiser oder Hindernisse fungieren.

Bild 6: Das Ziel/Die Heimkehr. Robert erreicht den Endpunkt seiner Reise, meist mit einer neuen Erkenntnis oder einem Schatz (oft symbolischer Natur), und kehrt zurück oder findet ein neues Zuhause.

Rolle des Mondes und des Laternenmännchens

In diesem Märchenspiel übernehmen die himmlischen bzw. lichtbringenden Figuren zentrale Funktionen:

Der Mond: Er fungiert oft als der „große Beobachter“ und Ratgeber. Er leuchtet Robert den Weg in der Nacht, stellt ihm aber auch Rätsel oder Aufgaben, um seine Würdigkeit zu prüfen. Er symbolisiert die Sehnsucht und die weite, unbekannte Welt.

Das Laternenmännchen: Im Gegensatz zum fernen Mond ist das Laternenmännchen ein direkter Begleiter oder kleiner Helfer auf Erden. Es sorgt dafür, dass Robert in der Dunkelheit nicht den Mut verliert. Es steht für Hoffnung, kleine Hilfestellungen im Alltag und die Sicherheit auf dem Weg.

Details zu den Charakteren

Robert: Ein neugieriger, mutiger Junge (oder Pionier in zeitgenössischen Inszenierungen), der stellvertretend für die Entwicklung eines Kindes steht, das lernt, Hindernisse eigenständig zu überwinden.

Zusätzliche Figuren: Je nach Inszenierung treten oft weitere Märchengestalten oder sprechende Tiere auf, die Robert entweder helfen oder ihn durch ihre Eigenarten (Egoismus, Faulheit) herausfordern.

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